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Pressemitteilung der Fachhochschule Bingen vom 07.10.2002

Studierendenrekord zum Semesterbeginn an der Fachhochschule Bingen

523 Neueinschreibungen im ersten Semester / Gesamtstudierendenzahl klettert über 1900 und erreicht damit den bisherigen Höchststand

Mit über 1900 Studierenden überschreitet die Binger Hochschule zum Beginn des Wintersemesters 2002/03 den Höchststand des Jahres 1993; damals waren 1882 Studies eingeschrieben. Und erneut zulegen konnte die Binger Fachhochschule gegenüber dem Vorjahr auch bei den Studienanfängern. „Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir sind froh, dass sie da sind“, begrüßte Präsidentin Dr. Bärbel Sorensen die 523 Erstsemester. Die FH Bingen ist damit immer noch eine der kleinen, überschaubaren Hochschulen im Land, und das will sie auch bleiben. „Studierendenfreundliche Hochschule mit persönlichem Flair“ ist hier nicht nur ein Werbeslogan, sondern der enge Kontakt zu den Studierenden soll ein besonderes Merkmal bleiben. Die Hochschulleitung forderte die Neuen auf, diese Versprechen einzufordern und appellierte auch daran, sich durch Mitarbeit in den Studierenden- und Hochschulgremien aktiv an der Hochschulentwicklung zu beteiligen.





Als Renner hat sich der neue berufsintegrierende Bachelor-Studiengang Verfahrens- und Produktionstechnik erwiesen. Hier beginnen 49 Berufstätige aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie ihr Studium „on the job“. Besonders attraktiv waren für die Studienanfänger aber auch die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Biotechnologie, Bioinformatik, Informatik und Umweltschutz. Und die traditionellen Ingenieurdisziplinen Elektrotechnik und Maschinenbau zeigen steigende Tendenz. Knapp ein Viertel der Studierenden an der FH Bingen sind Frauen, der Anteil der ausländischen Studierenden liegt bei rund elf Prozent. Mit Vorbereitungskursen in Mathe und Chemie während der Sommerferien, mit zwei Infotagen und Betreuungstutorien eigens für die ausländischen Studienanfänger, erleichtert das Team der Studierendenberatung den Erstsemestern die Eingewöhnung und Integration in die Hochschulgemeinschaft. Das Akademischen Auslandsamt veranstaltete für die ausländischen Studierenden eine Schifffahrt auf dem Rhein. Dort konnten sich erfahrene und neue ausländische Studierende kennen lernen und in geselliger Atmosphäre erste Tipps austauschen. „Die Zahl der Zulassungsanträge war lange nicht so hoch wie in diesem Jahr. Wir fühlen uns in unserem Studien- und Betreuungskonzept bestätigt“, so der zentrale Studienberater der Binger Einrichtung, Stefan Bastiné.





Zur Erinnerung:


Im Jahr 1996 hatte die traditionsreiche Binger Einrichtung im Rahmen der Fachhochschulreform wieder die Selbständigkeit erlangt. Die darauf folgende Einführung eines leistungsbezogenen Hochschulfinanzierungssystems in Rheinland-Pfalz und der Rückgang der Studierendenzahlen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften bundesweit und regional, stellte die Binger Hochschule vor existenzielle Probleme. Im Jahr 1998 lag die Studierendenzahl mit 1386 fast 30 Prozent unter dem heutigen Niveau. Mit Engagement, Fantasie und Mut zu neuen Wegen hat die Einrichtung diese Talsohle überwunden. Eine Leistung, die Präsidentin Sorensen kürzlich in ihrem Jahresbericht mit Lob und Dank an ihre Mannschaft für die geleistete Arbeit in Zeiten knapper personeller Ressourcen bedachte.


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Bingen, 07.10.2002

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