Erklärung zur ERASMUS Hochschulpolitik (EPS)
Ziele, Prioritäten und Strategien 2007 – 2013
Im Rahmen des seit 2006 vorgenommenen strategischen Gesamtentwicklungsplanes (GEP) hat das Thema Internationalisierung an der FH Bingen seinen festen Platz eingenommen, zu dem ein hochschulweiter Diskussionsprozess stattfindet. Zentrale Aussagen sind:
- Aktualisierung und Evaluierung von vorhandenen Partnerschaftsverträgen, Konzentration auf die wichtigsten sowie Ausweitung auf möglichst alle Studiengänge, Gründung neuer Partnerschaften mit Studiengängen, die bisher nur wenig aktiv an dem Programm zu beteiligt waren.
- Steigerung der Studierendenmobilität durch Verabredung von Zielzahlen für die einzelnen Studiengänge und Vermeidung von Mobilitätshindernissen.
- Englischsprachige Studienanteile sollen in möglichst vielen Studiengängen eingeführt und vermehrt Abschlussarbeiten in gängigen Fremdsprachen akzeptiert werden.
- In den neuen Bachelor-Studiengängen müssen Auslandsaufenthalte stärker als bisher am Curriculum des Studienganges ausgerichtet werden, wofür möglichst flächendeckend ECTS notwendig ist.
- Die bereits erfolgte Modularisierung der Studiengänge bietet den curricularen Rahmen um Beiträge von Gastdozenten aus europäischen und außereuropäischen Partnerhochschulen noch stärker als bisher in das Lehrangebot zu integrieren.
- Die Realisierungsquote bei den TS-Aktivitäten (outgoing) ist zu verbessern, der Einsatz der Professorinnen und Professoren als Multiplikatoren zu verstärken.
- Der Beratungsaufwand, vor allem die Fachberatung in den Studiengängen, zur Steigerung der Mobilitätsbereitschaft ist zu intensivieren.
- Die Teilnahme von Frauen in den klassischen ingenieurwissenschaftlichen Fächern soll weiter gefördert werden.
- Eine Verbesserung der Campuskultur im Sinne von mehr Internationalität und der Möglichkeit interkultureller Erfahrungen ist auf allen Hochschulebenen anzustreben.
Hohe Qualität von akademischen Mobilitätsaktivitäten durch:
- Einführung des ‚Diploma Supplement‘ in allen Studiengängen ,
- die Schaffung internationaler Kompatibilität von Studien- und Prüfungsleistungen durch ECTS und Modularisierung. Die Akkreditierung der 10 neu eingeführten BA und der 5 MA-Studiengänge ist mittlerweile abgeschlossen,
- ein gezieltes Beratungsangebot (Informationsveranstaltungen/Gruppenberatungen) in einem frühem Stadium des Studiums, auch durch Einbeziehung potentieller Studienbewerber/Schüler
- Transparenz bei Auswahlverfahren und Prüfung der Bewerbungsunterlagen,
- bessere Vernetzung zwischen returnees, incomings und outgoings,
- Überarbeitung bzw. Neugestaltung der Homepage sowie des schriftlichen Infomaterials und Erleichterung der Teilnahme am Programm durch entsprechende Online-Dokumente,
- englische Webseiten für ausländische Studieninteressenten mit downloads und Informationen über die Hochschule und ihre Region,
- strikte Handhabung des learning agreement für die Austauschstudierenden der eigenen Hochschule, woran auch die Auszahlung der ERASMUS-Zuschüsse gekoppelt ist,
- systematischere Auswertung der Abschlussberichte von Studierenden und Dozenten im Hinblick auf eine Weiterentwicklung des Programms,
- Benennung und stärkere Einbeziehung von Auslandsbeauftragen der einzelnen Studiengänge zur besseren studiengangspezifischen Beratung von Studierenden und Handhabung der Learning Agreements und Study Transcripts,
- mehr Kontaktreisen zu den Partnerhochschulen, da vor Ort Entwicklungen besser erkannt werden können und dadurch Studierende qualitativ besser beraten werden. Auch regelmäßige Meetings (z. B. jährlich) sind einzuplanen, um eine intensivere curriculare Zusammenarbeit bei der Reorganisation bzw. Einrichtung von Studiengängen zu ermöglichen,
- verbessertes Angebot vorbereitender Deutsch-Sprachkurse ,
- Suche nach geeignetem Wohnraum für incomings
Qualitätssicherung im Rahmen studentischer Praktika:
Die personellen Kapazitäten an der FH Bingen reichen nicht aus, um Praktika für die Studierenden selbst zu organisieren. Sie sollen daher wie bisher im Verbund mit der Leonardo-Kontaktstelle an der FH Trier abgewickelt werden.
Unabhängig davon trifft die FH Bingen Maßnahmen zur Sicherung der Qualität von integrierten Praxismodulen im Ausland durch
- Informationsveranstaltungen in Zusammenarbeit des Akademischen Auslandsamtes mit den Fachbereichen sowie der Leonardo-Kontaktstelle
- Umfassende und individuelle Beratung der Studierenden über Voraussetzungen zur Anerkennung des Praktikums
- Abfassung von Learning (Training) Agreements bzw. Verträgen zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierenden
- Betreuung und Kontakt während des Praktikums
- Fachliche Anerkennung und Bewertung/Evaluierung bzw. Vergabe von ECTS-Punkten und Aufführung des Praxismoduls im Diploma Supplement
- Verbreitung der Ergebnisse innerhalb der Hochschule
Mit der erweiterten ERASMUS-Universitätscharta hat sich die FH Bingen verpflichtet die Grundsätze der Mobilität einzuhalten.




