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Carbon Footprint

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Unternehmensvorteile durch Umweltmanagement entlang der Wertschöpfungskette und durch Verbraucherinformationen (PCF-KMU)

Laufzeit: 08/2010 - 07/2013

Forschungsverbund:

  • Hochschule Darmstadt (sofia)
  • Hochschule Pforzheim (IAF)
  • Fachhochschule Bingen (IESAR)
  • Transferstelle Bingen (TSB)
  • und div. Kooperationspartnern aus der Wirtschaft

 

Für Unternehmen wird es im internationalen Wettbewerb immer wichtiger, sich zu Fragen von Umwelt- und Klimaschutz zu positionieren. Dies dient zum einen dem Image des Unternehmens, zum anderen lassen sich durch die Offenlegung und Nutzung von Einsparpotentialen Wettbewerbsvorteile erzielen. Ein zunehmend verbreitetes Maß für die ökologische Bewertung von Produkten und Dienstleistungen ist der

"Product Carbon Footprint (PCF)".

Dieser CO2-Fußabdruck ist eine Angabe der Menge an Treibhausgasen, die im Lebenszyklus eines bestimmten Produktes emittiert werden. Damit ist der PCF ein geeignetes Instrument, um die Klimawirksamkeit von Waren und Dienstleistungen zu ermitteln, zu beurteilen und zu kommunizieren.

Den Unternehmen bietet der PCF die Möglichkeit, Klima-Entlastungspotentiale ihrer Produkte und Dienstleistungen zu überprüfen und zu erschließen. Ob er für ein Unternehmen aber ein probates Mittel darstellt, hängt von vielen Rahmenbedingungen ab:

Der Unternehmenszweck (Art der Produkte/Dienstleistungen) ist dabei ebenso entscheidend, wie die Größe des Unternehemens oder seine Stellung im Lebensweg des jeweiligen Produktes und der zu bearbeiteten Produktpalette.

Ziele

Ziele des Vorhabens sind es, die Praxistauglichkeit des C02-Fußabdrucks zu testen und dabei herauszufinden, inwieweit dieses Konzept für KMU tauglich ist, wie und mit welchem Erfolg man die Ergebnisse in Richtung der Kunden kommunizieren könnte und wie eine Struktur der Informationsvermittlung entlang der Wertschöpfungskette zu gestalten wäre.

Die Bearbeitung von Fallbeispielen nimmt in diesem Verbund eine zentrale Stellung ein. Zusammen mit den kooperierenden Unternehmen werden für einzelne Produkte die Informationen erarbeitet, die es erlauben, den PCF für den gesamten Lebensweg eins Produktes zu berechnen und darzustellen. Mit dem Vergleich der Erfahrungen über verschiedene Unternehmensgrößen, Produktarten und Branchen hinweg werden Erkenntnisse erarbeitet, die für die Bewertung der Praxistauglichkeit des Konzepts von erheblicher Bedeutung sind.

 

Projektflyer  (pdf, 1,6 Mb)

 

www.pcf-kmu.de

 

Artikel in "Forum Nachhaltig Wirtschaften"

 

Ansprechpartner

Prof. Dr. Gerhard Roller
Dipl.-Ing. (FH) Ludger Nuphaus

Tel. +49 (0)6721 409 814
iesar [at] fh-bingen.de

 

Förderung: Programm FHprofUnt

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 Projektträger: Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V.

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